Home-School

Diana (1S) und Merlin (1P) Schwarz

Wir versuchen, einen geregelten Tagesablauf zu erhalten. Wir wechseln uns tagsüber am PC ab, dazwischen erledigen wir die Aufgaben, die in Heften, Büchern oder auf Zetteln zu erledigen sind. Mama und Papa helfen uns, wenn wir nicht weiterkommen, aber die meisten Aufgaben können wir ohne Hilfe erledigen. Wir haben ganz schön viel zu tun, da geht der Tag schnell vorüber. Für die Musikschule müssen wir sogar Videos erstellen! Und ehrlich gesagt - wenn Mama nicht aufpasst - spielen wir manchmal heimlich am Handy oder schauen uns lustige YouTube-Videos an. Wir werden zwar meistens erwischt, aber das halten wir aus…

Zwischendurch springen wir ein bisschen Trampolin, um die rauchenden Köpfe abzukühlen. Wir haben einen großen Garten und das Wetter ist meistens schön, daher macht uns das dauernde Zuhausebleiben noch nicht so viel aus. Dabei sind wir schon seit mittlerweile 12 Tagen ausschließlich daheim gewesen. Am Abend spielen wir mit unseren Eltern Spiele und schauen die aktuellen Nachrichten im Fernsehen an. Leider müssen wir wie zu Schulzeiten um acht Uhr ins Bett gehen, das passt uns gar nicht.

Wir vermissen die Schule und unsere Freunde aber schon sehr. Zum Glück können wir via Handy mit den meisten kommunizieren, das macht es erträglicher.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Aurelia Groß (2S)

Nach fast zwei Wochen Homeschooling, habe ich mich schon an die Situation gewöhnt. Ich fange jeden Tag zwischen acht und halb neun Uhr an zu lernen. Als erstes checke ich immer meine E-Mails und schaue auch bei Gym Ried, ob es neue Arbeitsaufträge gibt. Unsere Professoren schicken uns auch jeden Tag genug Stoff zum Lernen, somit wird uns auch nie wirklich langweilig. Natürlich mache ich neben dem Lernen auch noch viel Sport. Ich gehe jeden Tag hinaus in den Garten zum Trampolinspringen, Laufen, Radfahren,…

Wenn das Wetter einmal nicht so schön ist, mache ich die Workout-Übungen, die uns unsere Sportlehrerin Frau Prof. Kinz geschickt hat. Wenn ich am Nachmittag noch Aufgaben zu erledigen habe, mache ich das immer gleich nach dem Mittagessen, damit ich dann den restlichen Nachmittag frei habe. Obwohl das Homeschooling ganz lustig ist, freue ich mich schon wieder, wenn sich die Situation etwas beruhigt hat.

Felix (1A) und Timo (4A) Reitböck

Jeden Morgen werden mein kleiner Bruder (Felix Reitböck, 1A) und ich (Timo Reitböck, 4A) um 7:30 Uhr aufgeweckt, damit wir rechtzeitig mit unserem Frühstück anfangen können. Kurz danach beginnen wir mit unseren Übungen, die wir von unseren Lehrern geschickt bekommen haben. Zwischendurch machen wir immer kleine Pausen, um zu unserem neuen Trampolin zu gehen.

Natürlich helfen wir uns bei den Übungen gegenseitig. Wenn wir unserem Lernplan gerecht werden, gehen wir entspannt zum Mittagessen. Wenn nicht, stolpern wir hastig die Treppe hinunter und verschlingen unser Mahl, damit wir gleich danach die Übungen fertigstellen können. Regulär dauert es dann noch ungefähr eine Stunde. Da wir dann unsere Schulstunden für diesen Tag abgeschlossen haben, gönnen wir uns eine Stunde Pause auf unserer Konsole. Nach diesem Vergnügen, wenden wir uns dem Bau unserer eigenen Mountainbike Strecke zu. Unsere Werkzeuge sind: Zwei Spaten, zwei Sägen und eine Axt. Nach zwei Stunden harter Arbeit testen wir das Ergebnis des Tages. Meistens macht es uns sehr Spaß, doch wenn wir stürzen, fahren wir schweigend nach Hause und lassen uns von Mama verarzten.

Nach einer kurzen Erholung in Form eines Müslis, gehen wir in unsere Garage und spielen Tischtennis. Meistens gewinne ich. Anschließend bereiten wir das Abendessen vor. Nachdem wir zu Abend gegessen haben, spielen wir mit unserer Mutter und unserer Omama Tarock. Nach vier Runden setzen wir uns auf unser Sofa und bekommen von unserer Oma Popcorn. Dann schauen wir einen Film und gehen dann tiefenentspannt zu Bett.

Anna Sattlegger (2B)

Sehr geehrter Herr Direktor,

Ich bin gut in der Home School angekommen, aber es ist nicht so lustig, mir fehlen meine Schulfreunde/Lehrer!

Susanne Linseder (5A)

Die Welt in Veränderung

Erstmals begann dieser noch unheilbare Virus in China, als alle noch sagten: „Das Virus kommt bestimmt nicht zu uns und China sei ganz alleine Schuld, wenn die Menschen dort Fledermäuse essen!“ Schnell aber stellte sich heraus, dass sich dieses neuartige Virus schneller verbreitet, als man es möchte oder wahrhaben will. Auch da war es noch vielen nicht bewusst, wie gefährlich das Virus für Menschen, die Vorerkrankungen haben und/oder älter sind, ist! Es ging immer schneller, plötzlich war es in Italien, Menschen reisten trotzdem noch nach Italien. Manche auch von Österreich.

Dann kam das Virus nach Tirol, manche Menschen hielt auch das nicht davon ab, trotzdem nach Tirol zu fahren, um einen Skiurlaub oder Skitag zu verbringen. So nahm das Ganze seinen Lauf und schnell war dann auch in Österreich der erste Fall. Natürlich geht es in Österreich genau so schnell wie in den anderen Ländern. Somit musste die Regierung zu den Maßnahmen greifen, die im Moment in Österreich herrschen. Es ist gut, dass die Maßnahmen so schnell umgesetzt wurden, um das Risiko ein wenig zu senken. Aber auch an diese Ausgangsbeschränkung halten sich nicht alle, weil manche Unbelehrbare glauben, sich unbedingt mit Freunden treffen zu müssen… Leicht ist es nicht, das stimmt, aber wieso denkt jeder nur an sich (besonders Jugendliche, für die das Virus keine oder nur schwache Auswirkungen hat) und nicht an ältere Menschen, welche möglicherweise nicht stark genug sind, um das Coronavirus zu bekämpfen, die Vorerkrankungen haben oder auch kleine Kinder, welche schon ein geschwächtes Immunsystem haben.

Die Welt wird sich verändern und das „nur“ wegen eines Virus. Es war bestimmt kein Zufall, dass dieses Virus ausbrach, die Welt muss sich erholen von allem, was wir mit Füßen getreten haben ( zB das Klima). Die Welt ist ein großer Planet, viel größer als die Menschheit, aber wir Menschen wollten zeigen, dass wir stärker sind, dadurch, dass wir die Erde mit Füßen traten. Die Erde wehrt sich jetzt gegen das, was wir tun und taten und hat vielleicht genau aus diesem Grund das Virus entstehen lassen.

DANKE an alle Ärzte, Pfleger/innen, Krankenschwestern, Sanitäter/innen, Polizisten/innen, Soldaten/innen, Verkäufer/innen und Menschen, die sich für die Einkäufe älterer Menschen angeboten haben, um deren Risiko zu minimieren.

Clara Haslinger (1B)

Meiner Familie und mir geht es gut.

Meinen Geburtstag habe ich zwar nur zu dritt gefeiert, aber er war trotzdem wunderschön.

Am nächsten Tag ist mein Papa vorbeigekommen und hat mir meine Geschenke gebracht.

Es war ein großes Packet, darin war ein Fotobuch (wie jedes Jahr), doch dieses Jahr gab es noch etwas ganz Besonderes dazu: Ein Hobby Horse!

Viele andere aus meiner Familie haben mir die Geschenke vor die Tür gestellt und versprochen, dass wir meinen Geburtstag nachholen.

Bei Schönwetter genieße ich die Zeit draußen mit Federball spielen, meinem Hobby Horse (Black Beauty), Seil springen und Basteln.

Mit der Hausübung geht es mir soweit ganz gut, jedoch freue ich mich schon wieder riesig auf die Schule und meine Freunde.

Außerdem fehlen mir meine Lehrer und Lehrerinnen, denn die können alles viel besser erklären als meine Eltern, obwohl sie sich sehr bemühen.

Hoffentlich bis bald…

 

Elena Kele (6A)

Noch vor zwei Wochen war einiges anders. Ich saß in der Schule, quatschte über dieses und jenes mit Mitschüler*innen und zerbrach mir mehrmals am Tag den Kopf über die anstehende Latein Schularbeit. Doch schlagartig wendete sich das Blatt und es hieß: „Bis Ostern bleibts ihr Oberstufler vorerst daheim!“. Erster Gedanke: „Jawoi! I muss ned für die Latein Schularbeit lernen!“ und auch alle weiteren Gedanken waren eher positiv über diese Entscheidung der Regierung gestimmt. Erst der Gedankenaustausch über Corona, die bevorstehenden freien Tage und der zukünftigen Schulsituation mit meinen Freunden rief zahlreiche Fragen hervor. Was passiert danach? Wird die Schule nach Ostern gleich wieder geöffnet? Wie soll ich mir den Stoff selbst beibringen? Und die aller wichtigste Frage: Ist die Latein Schularbeit eh fix und wirklich zu 100% abgesagt? Die Fragen wurden nicht weniger, aber ich war, wie ganz viele, guter Dinge und nahm die Situation so wie sie war.

Mein jetziger Schulalltag sieht etwas anders aus. Ich starte den Tag unmotiviert, jedoch zwingen ich und meine Schwester uns täglich zu einem Workout (natürlich nicht länger als 30 Minuten). Dies dient uns als Rechtfertigung, die Bewegung an der frischen Luft zu meiden. Genauer gesagt seit dem 14.03. Fix und fertig frühstücke ich und überschreite gleichzeitig meinen täglichen Social Media Konsum. Nach dem Kultivieren helfe ich meiner Mama bei ihren endlosen Aufgaben im Haus. Von Kleidung aussortieren bis Boden verlegen habe ich bis jetzt schon alles durchgemacht und zu meiner Überraschung gibt es jeden Tag eine neue Beschäftigung. Um mich vor weiteren Ideen zu drücken, schleiche ich heimlich in einen anderen Raum und vergewissere mich, dass eh alle beschäftigt sind.

Die Zeit nutze ich, um mich mit meinen Freunden auszutauschen und meine Social Media Seiten mehrmals zu aktualisieren. Etliche Corona-Memes und Challenges für Zuhause werden angezeigt und Prominente appellieren dazu, das Haus nicht unnötig zu verlassen. (Die meisten Sachen sind mir aber von heute Morgen schon bekannt). In den zwei Wochen hat sich eine Tradition nach dem Mittagessen entwickelt. Bei Kaffee und Cremeschnitte (Sofern meine Schwester am Vormittag nicht schon das ganze Blech verputzt hat) wird das Gesellschaftsspiel Siedler von Catan gespielt. Meine Schwester und ich gewinnen immer, deswegen wird’s oft zum Streiten oder es gibt mehrere Revanchen.

Danach (ca. 15:00 Uhr) starte ich den einzig durchgeplanten Abschnitt am Tag. Mein Schulprogramm. Ich die checke E-Mails der Lehrer*innen, erledige Arbeitsaufträge, taste mich vorsichtig mit 2 Freunden via Skype an die Lateinübungen heran, verschiebe den Rest der Aufgaben auf die nächsten Tage und gebe anschließend alles Fertige auf den Lernplattformen ab. Manchmal dauert es länger, manchmal nur ein paar Minuten. Man soll sich das Ganze ja auch gut portionieren. Im Großen und Ganzen finde ich es angenehm so zu lernen, wie es für mich am besten passt. Natürlich kommen oft Fragen auf, diese können aber meistens von Mitschüler*innen erklärt werden.

Donnerstags bin ich als Jurorin, bei der äußerst feministischen und durchaus gesellschaftskritischen Dokureihe Germany’s Next Topmodel im Einsatz und freitags lasse ich mit Let’s Dance den Abend mit einem schnellen Cha-Cha-Cha und einer gefühlvollen Rumba ausklingen. Man versteht sich, dass ich nicht diejenige bin, die tanzt, da ich mein Workout ja schon hinter mir habe.

Ansonsten geht es mir und meiner Familie gut. Ich vermisse, trotz meines routinierten Ablaufs die Schule, meine Mitschüler*innen und die Unterrichtsstunden mit unseren Professoren und Professorinnen. Ich hoffe in wenigen Wochen können wir alle gesund und motiviert in den gewohnten Alltag starten.

Nadja Brückl (2P)

Schneiden, endeln, nähen. Nadja hat eine Wimpelgirlande mit klitzekleiner Hilfe genäht. Tolle Idee von ihr war, diese mit Reis zu beschweren. Somit kann der Wind diese nicht verwirbeln.

Peter Pham (7A)

Sehr geehrter Herr Direktor,

mir geht’s sehr gut, manchmal habe ich Herzschmerzen, da ich meine Schulkollegen und auch die Lehrer vermisse. Aber Gott sei Dank facetime ich jeden Tag mit Laura und den anderen, das lindert den Schmerz.

Oft werde ich auch von den Aufträgen der Lehrer überfordert, aber das bin ich ja schon gewohnt, haha :) . 

Wie geht es Ihnen so? Vermissen Sie mich und die Radauburschen schon?

Lg Peter

Leonie und Jakob Putscher (5A)

So versuchen wir Freizeit und Lernen unter einen Hut zu bringen!

Eva Brunauer (7AG)

Subject: First week of homeschooling

Dear Mrs. Wilflingseder,

Certainly, the current situation is not easy for anybody. Having to spend most of your time at home and living in constant fear of contamination demands a great amount of bravery and discipline.
However, I think, as odd as this may sound, that there are some benefits concerning the coronavirus. One of them is the opportunity to experience
homeschooling. I’m sure this form of education is not suitable for everyone, as especially younger pupils often need someone to take them by the hand and tell them exactly when to do what. For us older students on the other hand, the situation can be a chance to concentrate on the subjects we are not so good at and revise what we didn’t understand at school.
Apart from that, this might be a good preparation for university as we get to know the importance of discipline and proper time management.
Therefore, I feel like this challenge has, depending on how long it will last, at least one positive aspect for the students.

Sincerely,
Eva Brunauer

Liebe Frau Wilflingseder,

ich hoffe, es geht Ihnen gut. Mir geht es ausgezeichnet. Die Aufgaben könnten zwar etwas weniger sein, aber ich kriege das schon hin. Außerdem finde ich es super, dass ich mit meiner Mama und meiner Familie keine Ausflüge machen muss. Diese Ausflüge mag ich einfach nicht so gerne.
Einerseits hoffe ich, dass es nach Ostern wieder normal weitergeht, aber danach sieht es ja nicht aus.
Andererseits mag ich es, dass ich am Morgen etwas länger schlafen kann. Für mich ist diese Situation nicht so schlimm, weil ich in einem sehr großen Haus mit Garten wohne, aber für andere, die in einer kleinen Wohnung in einer Stadt wohnen, ist das, glaube ich, ein großes Problem. Aber ich finde auch,
dass die Maßnahmen auch so eingehalten werden müssen. Trotz allem genieße ich also die Tage zuhause.
Ich hoffe, für Sie ist die Situation auch erträglich und Sie machen das Beste daraus.

Ich freue mich, Sie in der Schule wiederzusehen.

Johannes Bachmayer (6A)

Sehr geehrter Herr Direktor,

Ich melde mich aus dem Kulturdorf 2010 Kirchheim im Innkreis und verkünde gelassen, dass es meiner Familie und mir außerordentlich gut geht. Natürlich vermisse ich meine Freunde und den äußerst informativen und zumeist spannenden Unterricht meiner Professoren.
Mein Tagesablauf beginnt damit, dass ich um ca. 11 Uhr aufstehe und sofort nach dem Frühstück mit den bereits erhaltenen Arbeitsaufträgen beginne. Wenn ich diese nach ein paar Stunden gemacht habe, beginne ich mit meinem täglichen Lauftraining. Kontakt mit anderen Menschen außerhalb meiner Familie habe ich nur online über diverse Chat Plattformen. Um ein Bild von der Situation in anderen Ländern zu bekommen, informiere ich mich mit Youtube - Videos von Reisebloggern wie z.B. „Haco“ und „Bernd Rüdiger“. Den Abend lasse ich dann mit ein paar lustigen Online - Spielen mit Freunden ausklingen.

Ich wünsche allen gute Gesundheit und trotz der Umstände frohe Ostern.

LG
Johannes Bachmayer 6A

Philipp Mal (6B)

Ja natürlich hat sich die Arbeitshaltung verändert…

Auch mein Tagesablauf hat sich geändert, zu Schulzeiten hat mein Tag um dreiviertel sechs begonnen, ich hab mich zusammengerichtet, ein Nutellabrot runter geschlungen und bin zum Bus gehetzt. Jetzt starte ich um halb sieben in den Tag, manchmal hatte ich jetzt sogar schon einige Male die Motivation, gleich laufen zugehen. Dann gibt es entweder Grießkoch oder 4 Eier mit Brot.

Knapp eineinhalb Stunden später verabschiede ich mich von meinen Eltern und gehe einen Stock höher in meine Klasse (könnte mein Zimmer sein). Ich mache den Laptop auf und bevor ich die E-Mails checke oder auf die Lernplattform schaue, drehe ich Musik auf. Die Musik beim Lernen ist das beste, was mir passieren konnte…im Gegensatz zum Handy lenkt sie mich nicht ab, sondern entspannt. Das Handy lasse ich immer schon unten liegen, doch da ich WhatsApp, Skype etc. auch am Laptop habe, sind die Social Media Apps total präsent und ich muss mir Mühe geben, sie auszublenden. Meistens ist meine Lern Session aber nach einer oder höchstens zwei Stunden aus. Da ich leider keine Geschwister habe, gebe ich mir größte Mühe meine Mama zu nerven. Nach dem Mittagessen bleibt dann viel Zeit zum Sporteln und vor allem zum Partyraum bauen :-)