< EXE 2017
15.03.17 17:48 Alter: 4 yrs

Happy Pi-Day!

3,141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592308...


Jedes Jahr am 14. März findet der inoffizielle "Feiertag" zu Ehren der Zahl Pi statt. Dies geht zurück auf die Ähnlichkeit zwischen der amerikanischen Schreibweise dieses Datums und der ersten Dezimalstellen der Kreiszahl: 3.14
Und da die englische Aussprache des griechischen Buchstabens Pi gleichlautet wie das Wort pie, wird dieser Tag passenderweise mit dem Verzehren von Kuchen gefeiert.

Am diesjährigen Pi-Tag versuchten die 3B- und die 4S-Klasse außerdem, die Kreiszahl experimentell anhand des Buffonschen Nadelproblems näherungsweise zu ermitteln.
Dabei werden Nadeln (oder Streichhölzer) auf ein Blatt Papier fallengelassen, auf dem sich Linien befinden, deren Abstand gerade das Doppelte der Länge eines Streichholzes beträgt; das Hölzchen kann nun eine Linie schneidend liegen bleiben (dies zählt als Treffer) oder im Zwischenraum (dies zählt nicht).

Teilt man die Anzahl der Würfe durch die Anzahl der Treffer, so erhält man als Ergebnis die Zahl Pi! Oder besser gesagt: einen Näherungswert. Allerdings benötigt man dafür ziemlich viele Würfe.
Insgesamt etwa 4000 Würfe ergaben einen Näherungswert von 3,018 - das "beste" Teilergebnis erzielte Anja Wienerroither (4S) mit 3,139.

Interessantes und "fun facts" zur Ludolphschen Zahl:

Pi ist definiert als Kreisumfang geteilt durch Kreisdurchmesser.

Archimedes versuchte sich dem Kreisumfang mit regelmäßigen Vielecken anzunähern und berechnete unter Verwendung eines 96-Ecks die Zahl Pi auf 3 Nachkommastellen genau.

Ludolph van Ceulen berechnete 1596 immerhin 35 Stellen der Zahl Pi - bis ins 19. Jhdt. wurde sie ihm zu Ehren als Ludolphsche Zahl bezeichnet. Er benötigte dafür 30 Jahre.

Heute sind über 22 Billionen Nachkommastellen von Pi bekannt; die Berechnung dauert auch auf einem Supercomputer mehrere Monate.
Versuchte man diese Zahl Ziffer für Ziffer anzuschreiben, so würde das mehrere 100.000 Jahre dauern (Pausen nicht mitgerechnet).

Der Inder Rajveer Meena hält den Weltrekord für das Auswendiglernen von Nachkommastellen der Zahl Pi: er sagte 2015 die ersten 70.000 Ziffern von Pi auf; das dauerte über 10 Stunden.

Im Jahr 1897 wurde im Parlament des US-Bundesstaates Indiana beinahe der Wert der Zahl Pi per Gesetz auf 3,2 festgelegt (!). Nachdem eine Kammer des Parlaments dem Gesetzesentwurf bereits zugestimmt hatte, wurde nach der Intervention eines Mathematikers die Abstimmung durch die zweite Kammer auf unbestimmte Zeit verschoben...

Quelle: wikipedia.de